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PUBLISHED
17.01.2022

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Dateiinfo Datenbank

Der folgende Text stammt von Martin Schmidt. Er hat auch die Entwicklung des Programms bei Jens-Michael Groß in Auftrag gegeben. Martin hat Dateiinfo Datenbank als Freeware freigegeben.

Download Dateiinfo Datenbank - 7 KB

Dateiinfo Datenbank

Alles begann damit, dass ich wissen wollte, wo meine Schreibkraft - der GEOS zunächst unvertraut war- die tagsber erstellten oder bearbeiteten Dateien abgelegt hatte (Fachbegriff: administrative Paranoia).

Die erforderliche Nachverfolgung war lediglich unter Windows möglich (F3 + Tagesdatum):

  • File Finder besitzt keinerlei Sortiermöglichkeit;
  • der Directory Lister tut nicht mehr, als sein Name sagt und beschränkt sich jeweils auf ein einziges gewähltes Verzeichnis;
  • File Peeper schließlich setzt irgendeine Vorstellung vom Inhalt der gesuchte Datei voraus, da man ja einen Suchbegriff vorgeen muss.

Jedenfalls fehlte bis dato die Möglichkeit, Dateien allein anhand eines zeitlichen Kriteriums (Erstellung, Änderung) aufzulisten und zu sortieren. Ich ging also wieder einmal zu Jens-Michael Groß und fragte ihn, ob er ein entsprechendes Programm nicht auch unter GEOS schreiben könne ("Finden Sie einen Optiker, der billiger ist als Fielmann!").

Konnte er, und herausgekommen ist die "file info dtabase", die die von GEOS zu jeder Datei (grundsätzlich) angelegten dreizehn Informationensäuberlich auflistet: Name, Dateityp, Pfad, Attribute, Erstellung, letzte Änderung, erstellendes Programm, dessen Versionsnummer, Protokoll (offenbar Library- und Modul-Einstellungen), (Netzwerk-)Eigner, Copyright und User notes.

Viel einzustellen gibt es nicht: Laufwerk wählen, Einlesen mit Unterverzeichnissen oder ohne diese, gewünschte Datei-Informationen wählen (der Name wird tets eigeleen), und Start.

Nach dem Erstellen der Datenbank exportiert die "file info database" ihre gesammelten Erkenntnise automatisch im CSV-Format ins Document-Verzeichnis und beendet sich anschließend. ACHTUNG: Jedes neu angelegte CSV-Dokument überschreibt ohne Vorwarnung seine namensgleichen Vorgänger.

Abschließend ist noch ein wenig Handarbeit vonnöten: der Import des CSV-Dokuments nach GeoCalc, und womöglich auch ein Verschieben der einzelnen Spalte zwecks eichterter Sortierung etc.

Einsatzmöglichkeiten des Programms

Klingt ganz nett soweit: Noch 'n System-Tool eben. Mir ist erst nach einiger Zeit aufgegagen, welches Instrument ich als Anwender in die Hand bekommen hatte.

Zunächst war ich in die Lage versetzt, Dateien pro Laufwerk (einschließlich CD-ROM) nach Erstellungs- oder Änderungsdatum zu sortieren - wichtig beispielsweise für die Fahndung nach falsch abgespeicherten oder sonstwie vergessenen Dokumenten Hierzu zeht ma in GeoCalc die Spalte mit dem gewünschten Datum nach vorn und läßt zeilenweise sortieren.

Für meine seit 1996 unter GEOS erstellte und aufZIP-Disketten oder CD-ROMs gesicherte Korrespondenz habe ich nun ein vernünftiges Katalogisierungs-Tool, ohne auf Windows-Programme wie beispielsweise KatCeDe oder ähnliches zurückgreifen zu müssen. Anzufügen ist, daß auch Nicht-GEOS-Dateien von der Indizierung erfaßt werden, was bei gescannte Eingangs- gelegetlich auch Ausgangs-Korrespondenz eine Rolle spielt. Seit der Fortentwicklung des BSW-Scanners verliert dieser Punkt allerdings an Bedeutung. :-)

Anm.: Ein verglichbares Ergebnis läßt sich auch mit dem File Finder erzielen, sofern man keine Datei-Maske spezifiziert; allerdings entfällt hier die Möglichkeit einer Stichwort-Suche durch die Anwender-Notizen.

Martin

 

 
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